Fallbeispiel III: Reitponywallach Hufrehe

Maren Landvogt

Fallbeispiel III:  Reitponywallach Hufrehe


Juni 2016:

Dies ist der rechte Vorderhuf eines Reitponywallachs, Hufrehe mit Rotation und Hufbeinabsenkung.


Der Kronrand ist nach oben gestaucht und fast bodenparallel, die Hufkapsel ist sehr lang, in der Sohenansicht war der Abdruck des Hufbeins deutlich sichtbar.




Dezember 2016:

Ca 6 Monate später ist die Hufkapsel homogen über die Hälfte durchgewachsen und der Kronrand entspannt sich.

Die Ernährung und Haltung wurde umgestellt, das Pferd ist mittlerweile ohne Hufschuhe auf weichem Boden komfortabel unterwegs und wird zusätzlich zur Offenstallhaltung leicht bewegt.




Noch bilden die Eckstreben, die sich um die Strahlspitze ausgebreitet haben einen Schutz für das Hufbein und sind fest mit der Sohle verbunden.











Februar 2017:


Die Eckstreben lassen sich mit einem stumpfen Messer mühelos abblättern, darunter ist ein schönes Sohlengewölbe entstanden.










Ein Jahr nach dem Reheschub sehen wir eine deutlich kürzere Hufkapsel, mit gleichmäßig abfallendem Kronrand, kürzeren Trachten und ohne hebelnde Wände.

Die Trachten sind weiter geworden, die Sohle hat sich weiter positiv entwickelt.


Das Pferd wird ohne Hufschutz geritten und ist nicht fühlig.

















Im Dezember 2017 hat die Sohlendicke ihr Maximum erreicht, was an der wunderschönenSohlenwölbung erkennbar ist, die Trachten haben sich optimal geweitet, der Abstand von der Haarlinie bis zu den Trachten hat sich extrem verkürzt.

Ein gesunder Huf!



Nordend 8

24357 Hummelfeld

Schleswig Holstein

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