Fallbeispiel IV: Reitponystute Cushing Hufrehe

Maren Landvogt

Fallbeispiel III:  Reitponystute Cushing Hufrehe

In diesem Zustand lernte ich das Pony kennen:

Dies ist der rechte Vorderhuf einer Reitponystute, Hufrehe mit starker  Rotation und ausgeprägter Hufbeinabsenkung.


Der Kronrand ist nach oben gestaucht und fast bodenparallel, die Hufkapsel ist sehr lang, der Hebel in der Zehenwand ist extrem und schmerzt bei jedem Schritt.


Das Pony trägt durchgehend Hufschuhe mit Einlagen, wechselt häufig die Vorderbeine im Stand, läuft extrem fühlig.



Das Hufbein ist der tiefste Punkt des Hufes, eine mehr als beunruhigende Situation.









Der Abstand zwischen Haarlinie und Trachten ist extrem lang, ein Zeichen dafür, dass auch die inneren  Strukturen des hinteren Hufteils in die Kapsel eingesunken sind. 










Einige Monate später hat sich die Sohle gut entwickelt, die Zehe setze ich bei jeder Bearbeizung deutlich zurück, die Trachten werden parallel zu den inneren Strukturen gekürzt.

Die Stute läuft immer besser. In den kommenden Monaten nähern wir uns Stück für Stück einem gesünderen Huf.









Eine kontinuierliche Trachtenlandung hilft dabei den Abstand zwischen Trachten und Haarlinie zu verkürzen und die Trachten zu weiten.


Die Sohlendicke hat ihr Maximum erreicht, der Strahl trägt mit, der Laufkomfort steigt und das Tragen der Hufschuhe wird reduziert.








Wir sehen eine deutlich kürzere Hufkapsel, mit gleichmäßig abfallendem Kronrand und deutlich kürzeren Trachten. Ein letzter kleiner Hebel ist noch in der Zehenwand zu sehen.












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